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Paypal, Skrill oder Neteller – welches ist die beste Zahlungsmöglichkeit für Sportwetten?

Skrill

Skrill funktioniert auf die oben beschriebene Art und Weise. Im Jahr 2001 wurde das Unternehmen in London gegründet, damals noch unter dem Namen Moneybookers. Seit 2010 trägt die Firma ihren jetzigen Namen und seit 2015 ist sie Teil der börsennotierten Paysafe Gruppe. Reguliert wird das Unternehmen von Großbritannien aus. Skrill ist in etwa 200 Ländern aktiv und bearbeitet pro Jahr über 150 Millionen Online-Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von annähernd 13 Milliarden Euro. Eigentlich war die Funktion von Beginn an auf ein Prepaid System ausgelegt, doch inzwischen sind online-Zahlungen auch ohne vorheriges Aufladen des Skrill-Kontos möglich. Bei den Gebühren verhält es sich so, dass weder die Anmeldung noch das Empfangen einer Zahlung mit einem Entgelt verbunden ist. Erst folgende Fälle sind bei Skrill kostenpflichtig:

  • Die Auszahlung des vorhandenen Guthabens auf ein eigenes Bankkonto oder eine Kreditkarte
  • inaktive Konten (keine Anmeldung seit 12 Monaten) kosten 3 Euro pro Monat
  • Zahlungsempfangskonto bei Internetauktionshäusern kosten ebenfalls eine Gebühr
  • Wird Geld an einen anderen Teilnehmer gesendet, so zahlt der Sender zusätzlich ein Entgelt in Höhe von 1,9 %, maximal 20,00 EUR
  • Zudem fallen Entgelte bei einem Währungswechsel an

Wer sehr hohe Transfervolumen hat, der kann eine Premiummitgliedschaft bekommen, „Skrill VIP“, womit die Gebühren deutlich gesenkt werden oder ganz wegfallen. Für Sportwetten Fans werden immer wieder Boni in Zusammenarbeit mit Wettanbietern angeboten – Diese sind auf der Skrill Webseite zu finden.

Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com

Neteller

Neteller ist ebenfalls ein Teil der Paysafe Gruppe und hat im Jahr 2015 den Zusammenschluss mit Skrill bekanntgegeben. Die Funktionsweise von Neteller ist ganz ähnlich wie die von Skrill, auch das VIP-Programm ähnelt sich sehr. Neteller wurde von Beginn an dazu konzipiert, Zahlungen zwischen Spielern und Sportwetten Anbietern durchzuführen, in der Anfangsphase allerdings noch in den USA. Im Januar 2007 wurden zwei Führungskräfte des Unternehmens wegen der in der USA untersagten Verwicklung im Glücksspiel kurzfristig verhaftet und wegen Geldwäsche angeklagt und Neteller wurde zu einem Rückzug vom US Markt gezwungen, was zu einem starken Einbruch der Umsätze und Gewinne führte. Inzwischen ist der Anbieter ebenfalls in Großbritannien angesiedelt und wird auch von dort reguliert. Bei Neteller können die Kunden aus 26 Währungen für ihr Konto wählen: AED, AUD, BGN, BRL, CAD, CHF, DKK, EUR, GBP, HUF, INR, JPY, MAD, MXN, MYR, NGN, NOK, PLN, RON, RUB, SEK, SGD, TND, TWD, USD, und ZAR. Das Guthaben kann mittels Banküberweisung, Kreditkarte, Bitcoin, Skrill, Paysafecard und andere Dienste aufgeladen werden, wobei in manchen Ländern für bestimmte Dienste Gebühren anfallen können.

PayPal

Bei PayPal handelt es sich um einen börsennotierten Betreiber eines Online-Bezahldienstes, der zur Begleichung von Mittel- und Kleinbeträgen verwendet werden kann. Meistens wird dies in Online Shops genutzt. Der Sitz des Unternehmens ist in San José, jedoch gibt es europäisches Tochterunternehmen PayPal (Europe) S.à r.l. & Cie, S.C.A. mit Sitz in Luxemburg. Zwischen 2002 und 2015 war PayPal eine Tochtergesellschaft von eBay. Um sein eigenes PayPal Konto aufzuladen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. So ist dies über das Lastschriftverfahren möglich. Zahlungen via Überweisung unter Umgehung des Aufladeprozesses sind ebenso möglich. Hier wird ein transaktionsspezifischer Code vorgegeben. Wird der transaktionsspezifische Code im Feld „Verwendungszweck“ der Überweisung eingetragen, erfolgt die Wertstellung nach Überweisungseingang auf dem PayPal-Konto des Zahlungsempfängers. Wer sein Guthaben auszahlen möchte, kann dies auf das angegebene Referenzkonto jederzeit tun – das kann bis zu sieben Werktage dauern. Es gibt, was PayPal angeht, einige Kritikpunkte, die sich an Ereignisse in der Vergangenheit festmachen lassen:

  • Nach Recherchen einiger Medien gab es im Jahr 2006 einen Datenabgleich mit Verdächtigenlisten des US-Heimatschutzministeriums
  • Am 4. Dezember 2010 schloss PayPal das Konto der Wau-Holland-Stiftung, über das ein Großteil der Spenden für die Internetplattform WikiLeaks geflossen ist, dauerhaft und gab als Grund dafür Verletzungen der Nutzungsbedingungen an und dass man nicht illegale Aktivitäten unterstützen wolle
  • Ferner sind auch Fälle bekannt geworden, in denen PayPal in Konfliktfällen nicht nur das Konto des Betroffenen sperrt, sondern auch das unabhängig geführte Konto eines Verwandten
  • PayPal hat versucht, das US-Embargo gegen Kuba in Europa durch Kündigungen und Sperrungen von verschiedenen Konten durchzusetzen, obwohl die Durchsetzung eines Embargos in nach EU-Recht rechtswidrig ist

Fazit: Es hängt auch vom Wettanbieter ab

Es ist nicht leicht, die beste Zahlungsmethode zu benennen, denn das hängt auch ein wenig vom Wettanbieter ab:

  • Viele Wettanbieter haben kein PayPal im Angebot
  • Manche Anbieter gewähren bei Einzahlungen mit Skrill oder Neteller keinen Neukundenbonus

Somit hängt die Wahl des Zahlungsmittels auch vom Buchmacher ab. Hier sollte sich im Vorfeld auf jeden Fall erkundigt werden.

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