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Die Wettsteuer bei BetVictor

Rainer Calmund ist seit einiger Zeit der Werbeträger für den britischen Wettanbieter Betvictor und kann so auf dem deutschen Markt einige Erfolge in Sachen Bekanntheit und vor allem Kundengewinnung verzeichnen. Hinter Betvictor steht ein alter Bekannter der Wettbranche, Victor Chandler, der bereits seit 1946 im Sportwettengeschäft tätig ist. Heute befindet sich das Unternehmen – ein Familienunternehmen – bereits in der dritten Generation. Der Startschuss für den Online-Auftritt des traditionsreichen Unternehmens fiel 1998.

Betvictor und die deutsche Wettsteuer

Auch wenn Betvictor ein englischer Buchmacher ist, so kommt er dennoch nicht am deutschen Fiskus vorbei. Das bedeutet auch der Betvictor muss sich seit dem 01. Juli 2012 daran halten, die 5%ige Wettsteuer abzuführen, die auf den Einsatz seiner deutschen Kunden anfällt. Allerdings handhabt der Sportwetten-Anbieter die Steuer anders, als seine Mitbewerber, denn bei ihm muss jeder Kunde zahlen, egal ob die Wette gewonnen oder verloren ist.

  • Die anfallende Wettsteuer wird in jedem Fall vom Kunden getragen.
  • Die 5 % Wettsteuer wird vom Einsatz einbehalten.
  • Diese abzugsweise ist vor allem bei hohen Quoten von Vorteil.

Hier lenkt der komplizierte Neukundenbonus ab

Nicht nur die 5 % Wettsteuer wird bei Betvictor an den Kunden weitergegeben, sondern der englische Buchmacher bietet auch immer wieder äußerst anspruchsvolle Aktionen an sowie verlockende Boni für Neukunden. Allerdings sollte man sich diese aufgrund der doch sehr aufwendigen und umständlichen Freispielbedingungen genau ansehen und überlegen, ob es lohnenswert ist.

Sicherlich winkt bei Betvictor eine Bonussumme von 100 Euro, doch das nur in der Form eines Promo-Cashs. Dieser darf dann zwar verwettet werden, das allerdings nur mit einem einzigen Wetteinsatz, wobei man die Wahl hat zwischen Einzel- oder Kombiwetten. Wird die Wette gewonnen, dann wird von dem Gewinn der Promo-Cash abgezogen und dieser Betrag muss dann nochmals mehrmals umgesetzt werden.

Wer ein großer Fan vom 1. FC Bayern ist, der wird garantiert darauf wetten, dass die Mannschaft die Champions-League gewinnt.

  • Geht man von einem Wetteinsatz von 200 Euro aus auf Sieg der Bayern,
  • dann zieht Betvictor zuerst die 5 % Steuern ab,
  • sodass mit einem Nettoeinsatz von 190 Euro auf Sieg gewettet wird.

Bei dieser Steuerberechnung ist es egal, mit welcher Quote die Wette belegt ist.

Kann noch ohne Steuern gewettet werden?

Sicherlich gibt es auch noch einige Anbieter die es ermöglichen ohne Wettsteuer seine Wetten zu platzieren, was bedeutet dass der Buchmacher für seinen Kunden die 5 % übernimmt und an den deutschen Fiskus abführt.

Das heißt, wenn man auch liest „Wetten ohne Steuer“ so heißt das lediglich, dass der Anbieter die Steuern aus eigener Tasche zahlt oder aber auf illegalen Weg arbeitet. Daher darf dieser Begriff niemals falsch interpretiert werden, denn die Steuerpflicht gilt ausnahmslos für alle Anbieter. Zudem sollte man auch nicht selbst versuchen, sich als deutscher Sportwetten-Fan um die Wettsteuer von 5% zu drücken, indem man beispielsweise einen falschen Wohnsitz angibt oder eine Wettgemeinschaft mit einem ausländischen Spieler eingeht. Beides verstößt gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Betvictor und man macht sich zudem auch noch strafbar. Das Beste ist, die Einführung der Wettsteuer als eine Art der Akzeptanz von Wetten seitens des deutschen Staats zu verstehen.

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