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Bet-at-home und die Wettsteuer

5 Prozent des getätigten Einsatzes müssen als Steuer abgeführt werden

Die Sportwettensteuer ist Teil des Rennwett- und Lotteriegesetzes in Deutschland, das schon 1922 erlassen wurde. Allerdings hat es seitdem einige Modifikationen erfahren. Deren letzte war sehr zum Wohle all jener, welche sich gerne mit Sportwetten beschäftigen. Lag der Steuersatz vor der letzten Änderung im Jahr 2012 noch bei 16,66 Prozent, hat der Gesetzgeber diese auf nur noch 5 Prozent für alle Arten von Sportwetten gesenkt.

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Diese wird immer dann fällig, wenn in Deutschland eine Wette platziert wird. Heißt konkret: Wenn man dies bei einem deutschen Anbieter von Sportwetten macht oder aber bei einem ausländischen Anbieter, man selbst aber seinen dauerhaften Wohnsitz in den Grenzen der Bundesrepublik Deutschland pflegt. Die 5 Prozent werden vom tatsächlich für die Wette eingesetzten Geld berechnet, bei einer Wette über 100 Euro gehen also 5 Euro zusätzlich an den deutschen Staat, genauer gesagt an die Bundesländer. Denn diese sind der Empfänger der Beträge der Sportwettensteuer. Wie geht nun bet-at-home mit dieser Angelegenheit um?

Grundsätzlich gäbe es im Verfahren mit der Sportwettensteuer natürlich mehrere Möglichkeiten:

  • der Wettanbieter übernimmt die Sportwettensteuer komplett
  • er übernimmt sie zu gewissen Teilen oder bei bestimmten Bedingungen
  • der Wettanbieter gibt die Sportwettensteuer komplett an den Kunden weiter

Es dürfte wenig überraschen, dass die meisten Anbieter von Sportwetten die letzte Variante bevorzugen. Tatsächlich ist es vom Gesetzgeber ja auch so gedacht, dass der Kunde, der eine bestimmte Zahl von Wetten platziert, die entsprechende Summe zu tragen hat. Und bei dem nicht geringen Volumen, das im Markt für Sportwetten umgesetzt wird, kämen da recht hohe Beträge für die Anbieter zusammen, wenn sie diese ihrerseits übernähmen.

Wie geht also bet-at-home in dieser Angelegenheit vor?

Wie die meisten anderen Anbieter auch kann es sich bet-at-home nicht erlauben, die gesamte Summe für den Kunden zu übernehmen. Sie wird also in der Regel an den Kunden weitergegeben. Schlechte Nachrichten natürlich für alle, die sich gerne für bet-at-home entscheiden würden, wenn sie online ihre Wetten im Bereich Sport platzieren möchten.

Immerhin geht bet-at-home dabei allerdings so vor, dass die Sportwettensteuer direkt vom platzierten Einsatz abgezogen wird. Hier muss man sich um nichts weiter kümmern, also nicht etwa zusätzlich eine bestimmte Summe einzahlen. Der Betrag, der dann an der Wette teilnimmt und mit der späteren – hoffentlich – Gewinnquote multipliziert wird, wird aber automatisch um den Betrag für die Sportwettensteuer vermindert.

Wie erwähnt sind das schlechte Nachrichten. Immerhin gehen fast alle Konkurrenten von bet-at-home ähnlich vor. Und hat man einen Anbieter gefunden, der die Sportwettensteuer für seine Kunden übernimmt, kann man davon ausgehen, dass dieser sich irgendwo bei anderen Konditionen das Geld zurückholt. Vielleicht indem sein Support nicht so ausgeprägt ist und seltener zur Verfügung steht, vielleicht spart er dann bei der Qualität der angebotenen Wettquoten.

Was ist bet-at-home für ein Unternehmen?

Diese Entscheidung hat das Unternehmen im Einklang mit vielen weiteren Anbietern am Markt für sich getroffen. Doch wer oder was ist überhaupt bet-at-home? Für viele Interessierte sicher nicht ganz unwichtig: bet-at-home ist ein deutscher Anbieter von Sportwetten. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1999. Bei über 200 Mitarbeitern erwirtschaftet man einen Jahresumsatz von etwa 2 Milliarden Euro pro Jahr. Die nicht ganz unwichtige Kennzahl für den Quotenschlüssel beläuft sich auf 92 Prozent. Das bedeutet, 92 Prozent der eingezahlten, gesetzten Beträge werden auch an die Kunden wieder ausgeschüttet. Bet-at-home sieht sich einerseits als Spezialist für Sportwetten, also nicht für andere Formen von Glücksspielen. Und hat sich andererseits angesichts seines Namens mit dem konkreten Ziel gegründet, allen Freunden von Sportwetten das Wetten von zu Hause aus zu ermöglichen, was 1999 noch ein deutlich weniger verbreitetes Vorhaben war als heutzutage. Offenbar ist bet-at-home dabei mit Erfolg vorgegangen, denn das Unternehmen ist immer noch am Markt und nicht zuletzt eines der bekanntesten in Deutschland. Zudem ist es insbesondere bei Fußballfreunden recht beliebt, wie sich auch am aktuellen Kooperationspartner aus der Bundesliga zeigt (siehe weiter unten).

Sonstiges Wissenswertes rund um bet-at-home

Da man sich den Schwerpunkt “at home” gegeben hat, ist es vielleicht so zu erklären, dass man noch keine eigene App fürs Smartphone anbietet. Einer der wenigen Punkte, bei denen bet-at-home in seinem Angebot nicht ganz uptodate ist. Dafür ist die Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten recht groß. Immer ein wichtiger Aspekt für alle, die online wetten wollen und sich dabei auch mal etwas kurzfristiger zu einer Wette entschließen. Hier eine Liste mit den verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten bei bet-at-home:

  • Kreditkarte
  • Paysafecard
  • SOFORT Überweisung
  • giropay
  • PayPal
  • Skrill
  • MastersCard/EuroCard
  • klassische Überweisung bei der Bank
  • Neteller
  • Gutschein

wie man sieht lässt bet-at-home keine denkbare Zahlungsart aus. Das ist allerdings auch nachvollziehbar, hat man sich doch explizit auf die Fahnen geschrieben, den Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, von zu Hause aus (“at-home”) wetten zu können. Dafür ist ebenso nötig, dass man spielend leicht auch Geld zu bet-at-home transferieren kann um diese schließlich bei einer der vielen angebotenen Sportwetten einzusetzen.

Wettlizenz aus Malta bei bet-at-home vorhanden
Einen Pluspunkt, den nur wenige deutsche Anbieter von Sportwetten für sich verbuchen können, ist die Existenz einer Wettlizenz aus Malta. Bet-at-home ist im Besitz einer solchen, die EU-weite Gültigkeit hat und dem Kunden und somit Endverbraucher viel Vertrauen geben dürfte in den Fragen Sicherheit und Seriosität. Auch wenn viele Wettfreunde darauf gar nicht so achten, weil sie sich eher für die Sportwettensteuer interessieren, ist das ein absolutes Plus für bet-at-home, das mit diesem Pfund wuchern kann und auch nicht zuletzt deshalb sehr gut am deutschen Markt für Sportwetten positioniert ist.

Kooperation von bet-at-home mit dem Bundesligisten Hertha BSC

Falls man sich fragt, wieso einem der Name bet-at-home und insbesondere der Schriftzug mit diesen Worten so bekannt vorkommt: bet-at-home ist seit Beginn der Saison 2015/16 Trikotsponsor des Erstligisten Hertha BSC. Diese Zusammenarbeit ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Man darf davon ausgehen, dass sich Hertha BSC vorher eingehend mit dem Wirken von bet-at-home beschäftigt haben wird. Anderenfalls wäre eine solche Kooperation nicht zustande gekommen. Die Zeiten, in denen Erstligisten unseriös oder bestenfalls unglücklich im wirtschaftlichen Sektor agieren, sind zumindest bei den ganz großen Clubs vorbei. Und auch wenn es Hertha BSC an Titeln mangelt – bislang nur zwei Mal Deutscher Meister, noch nie Pokalsieger und auch keinen Europapokal gewonnen – darf man den Club aus der Hauptstadt getrost zu den großen Vertretern seiner Zunft zählen. Durchaus also eine gewisse Form der Auszeichnung für bet-at-home, dass Hertha BSC sich bereit erklärte, auf der Brust seiner Spieler für diesen Anbieter von Sportwetten zu werben.

Top Vorteile bei Wetten mit bet-at-home

Trotz der negativen Nachricht, dass bet-at-home die Wettsteuer bei Sportwetten für seine Kunden nicht übernimmt, gibt es dennoch einige Gründe, die für bet-at-home als Wettanbieter der Wahl sprechen. Hier noch einmal die wichtigsten Vorteile oder auch Pluspunkte von bet-at-home in der Übersicht als Liste:

  • Kundenservice live von 7-23h
  • verschiedene Einzahlungsboni möglich
  • 30 Sportarten im Angebot mit über 7.000 Wetten pro Tag
  • viele Livewetten mit dem Schwerpunkt auf Fußball

Bei allen, die sich hier ohnehin deshalb informieren, weil sie noch nirgendwo Kunde sind, kommt hinzu, dass sie bei einer dann erfolgenden Anmeldung als Neukunde gelten würden. Das wiederum bedeutete, dass man in den Genuss eines der Bonusangebote von bet-at-home gelänge. Zwar muss man einen solchen Bonus meist erst noch mehrfach umsetzen, bevor man ihn sich auszahlen lassen kann. Ein Geschenk von 50 oder 100 zusätzlichen Euro würde doch aber niemand abschlagen, wenn er nichts weiter dafür tun muss, als sich anzumelden.

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der Support, der täglich von 7h bis 23h für seine Kunden zur Verfügung steht. Die Kontaktmöglichkeit ist hier der Live-Chat, der dann prompt antwortet und in aller Regel weiterhilft. Wenn man sich per Email an bet-at-home wendet, erhält man garantiert innerhalb von 48 Stunden Antwort, was allerdings in so manchem Fall zu spät sein könnte. Insofern wäre man mit der Nutzung des Live-Chats hier definitiv besser beraten. Dennoch wird der Support von bet-at-home allenthalben gelobt, weshalb man sich wohl in den meisten Fällen auf ihn verlassen kann.

Ein weiteres, durchaus besonderes Schmankerl stellt der Gast-Login dar, den man nutzen kann, um sich auf dem Online-Angebot von bet-at-home erst einmal umzusehen. Hier hat man dann das komplette Look-and-feel sowie die Handhabbarkeit der Seite schon zum Testen bereitstehen, ehe man sich dann vielleicht endgültig für bet-at-home entschließt. Der Umgang von bet-at-home mit der Sportwettensteuer sollte da nur dann zum Problem werden, wenn es wirklich auf jeden Cent ankommt und man stattdessen auf besseren Service verzichten kann oder möchte.

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